Mittwoch, 22. Juni 2016

Abitur- Was nun?


Der vergangene Samstag, der 18.06.2016, war ein durchaus bedeutender Schritt in meinem Leben, ich habe mein Abiturzeugnis erhalten und meine Schullaufbahn damit offiziell und final beendet.

Die vergangenen acht Jahre, die ich das Stadtgymnasium Dortmund besuchte, haben mich in meiner persönlichen und literarischen Entwicklung wesentlich geprägt und werden auch im weiteren Verlauf Einfluss auf mein Leben und potentiell auch auf meine Literatur haben.

Wie geht es nun weiter?

Nun, zunächst arbeite ich an einem Text und auch an der Überarbeitung eines anderen, kurzen, Textes, die nach Möglichkeit noch in diesem Jahr im Verlag 3.0 erscheinen sollen.

Da ich aktuell mehr Freizeit habe als in der Vergangenheit und mir meine Zeit selbst einteile, habe ich nun die Möglichkeit, intensiv an meinen Texten zu arbeiten und auch meine Tätigkeit im Bereich der Promotion wieder stärker auszubauen. Dies ist eine knifflige Angelegenheit für mich, wie ich euch in einem bald folgenden Post erläutern werde.

Darüber hinaus bin ich weiterhin als Sekretärin für meinen Vater tätig und werde mich auf einen Studienplatz bewerben.

Studieren- Aber was? Und wo?

Ich habe mich in den vergangenen drei bis vier Jahren oft und intensiv mit der Psychologie und ihren verschiedenen Fachbereichen befasst und bin nach wie vor fasziniert von der menschlichen Psyche, daher möchte ich mich auf einen Studienplatz für das Fach Psychologie bewerben.

Leider reicht mein Schnitt dafür vermutlich nicht aus, weshalb ich mich auch nach Alternativen umsehen muss.

Eine Möglichkeit wäre dabei ein Freiwilliges Soziales Jahr, am liebsten auch in einer psychologischen oder psychotherapeutischen Einrichtung, da ich so viele Eindrücke wie möglich sammeln möchte, bevor es mit dem Studium los geht und bevor ich mich auf eine bestimmte Richtung festlegen muss.

Eine weitere Option wäre ein Studium im Ausland, da nicht überall der NC für Psychologie so hoch ist wie in Deutschland und einige Universitäten Eignungstests zur Auswahl nutzen.

Dies wäre quasi meine dritte Möglichkeit: das Studium an meiner Universität, die keinen Numerus Clausus vorschreibt, sondern Eignungstest fordert. Jedoch gibt es nicht viele Universitäten, bei denen das der Fall ist und auch dann steht nicht fest, dass ich einen Studienplatz bekomme.

Ein weiterer Gedanke spukt mir im Kopf herum- der, zunächst ein anderes Studienfach zu belegen und im Studium zu wechseln. Da ich ein sehr gradliniger Mensch bin, gefällt mir dieser Gedanke nicht wirklich, zudem empfinde ich es als unsinnig, zunächst ein Fach zu studieren, in dem ich nicht arbeiten möchte und befürchte, dies könnte sich auf meine Lernmoral auswirken (das ist natürlich nie ein Problem gewesen)...

 Konkrete Pläne  habe ich also bisher noch nicht, werde jedoch mein bestes Geben um mein Ziel zu erreichen und meinen Traumberuf ausüben zu dürfen.

Zudem habe ich viele Textideen, es gibt viele Orte, die ich Besuchen möchte und ich hoffe, euch bald nicht nur mit Anekdoten aus meinem Leben hier, sondern auch mit Produkten meiner Fantasie unterhalten zu dürfen.


Jana Schulz

Sonntag, 13. März 2016

12/12 am 12.03.2016

Da am 12.03.2016 wieder das Projekt 12/12 stattfand, zeige ich euch im folgenden anhand von 12 Bilder, wie mein Samstag verlaufen ist.

Der Morgen begann, leider nach wie vor erkältet, mit einer Tasse Kaffee. Da ich aktuell versuche, meinen Zuckerkonsum zu reduzieren habe ich ziemlich lange gebraucht, um diesen zu trinken (War Kaffee schon immer so bitter?)


Während dessen habe ich gemeinsam mit meiner Mama und meinem Brüderlein gefrühstückt und mich danach auch gleich eingekleidet, um für die kommende Woche einzukaufen.


Auf den Einkauf folgend haben wir meinen lieben Stiefpapa im Krankenhaus besucht. (aufgrund dessen, dass ich es unpassend finde, in Krankenhäusern Bilder zu machen und ich mich lieber mit meinem Vater beschäftigt habe, gibt es hiervon keine Bilder).


Das Wetter war unangenehm kalt und windig...


und da ich ja bereits seit Mittwoch krank im Bett gelegen hatte, ging ich hier mit meinem Papa vegane Pizza essen:



Daraufhin sind wir zum Nachtflohmarkt in Dortmund gefahren, wo ich diese drei Spontankäufe getätigt habe:




Der englischspachige Text über Hemingway war auch nur drin, weil ich einige Tage zuvor etwas Platz in meinem Regal geschaffen hatte:


Wieder Daheim war ursprünglich geplant, meine aktuelle Lektüre zu beenden, jedoch bin ich zuvor eingeschlafen...


Während des Lesens habe ich einen veganen Kakao und etwas Tee getrunken, der meinem Hals sehr gut getan und zudem lecker nach Lakritz geschmeckt hat.











Eigentlich hatte ich vor, die Durchsicht eines vor kurzem von mir an den Verlag weitergereichten Textes, welcher vermutlich auch bald für meine Leser einsehbar ist, zu erledigen, habe es allerdings erst am Sonntag geschafft. :)


Nun bleibt wohl bloß noch ein guter Start in die nächste Woche zu wünschen, also:

Ich wünsche all` meinen Lesern einen guten Start in die nächste Woche und verabschiede mich herzlich!

Mittwoch, 24. Februar 2016

Viva la Prokrastination!

Sehr geehrter Leser,

dies ist eine kurze Rückmeldung aus dem Land der Abiturvorbereitungsbücher und ein Thema, dass vermutlich vielen bekannt sein wird und das mich persönlich dennoch jedes Mal auf neue fängt, füttert und an der Nase herum führt, bis mir (wie jetzt aktuell) schlagartig bewusst wird, dass [hier bitte beliebigen Termin einfügen] direkt vor der Tür steht und dabei ist, sich die Schuhe abzutreten.

Wann mir das bewusst wird? Abends, wenn ich im Bett liege und nachdenke. 

Denn mein Gehirn, wie das vieler anderer Menschen auch, hat es sich zu den unpassendsten Uhrzeiten zur Aufgabe machen, mir mein Verhalten der vergangenen Zeit vor Augen zu halten und mir damit zu beweisen, wie faul und selbstgerecht mein alltäglicher Umgang mit meinen Verpflichtungen tatsächlich ist.

Denn wie einigen aufgefallen sein dürfte, war in der vergangenen Zeit nicht viel von mir zu hören. Kein Hallo, kein `Tschüss, keine Bilder, keine Texte.

Dies lang jedoch nicht primär an diesem gemeinen Bastard Alltag, welcher Stunden unserer Zeit frisst wie die grauen Männer in Momo, nur dass er nicht raucht, denn er allein ist ungesund genug.
Er hortet unsere Lebenszeit und lässt diese für gewöhnlich auch nur gegen die Einbuße von Geld, Urlaubstagen und Reisezieldiskussionen frei gibt.

Doch es ist, wie es ist, und es nützt nichts, zu jammern.
Denn jedes Mal, wenn ich mir etwas vornehme, scheitere ich daran, etwas einfach Links liegen zu lassen (obwohl ich eine Meisterin dieser Disziplin bin) oder nach Beendigung einer Sache, diese als erledigt anzuerkennen. Das Ergebnis?

Ich nahm mir vor 1,5 Wochen vor, einen Bloggeintrag oder die Mail an den Verlag (die ich gleich noch erledigen werden, versprochen!)zu schreiben, setze mich an meinen Rechner, fahre ihn hoch, klicke eifrig die aufpoppenden Meldungen meines Sicherheitssystems weg, welches mir versichern will, dass es unabdingbar sei, sofort all` meine Datenbanken auf Viren zu überprüfen- schließlich habe ich den PC seit drei Monaten nicht mehr hochgefahren, da hätte ja alles mögliche passieren können!
Gelegentlich scheitere ich bereits hier, lasse den Computer updaten und fahre ihn einige Stunden später resigniert wieder runter.
Gelegentlich komme ich sogar dazu, ins Internet zu gehen und auf meinen Mailaccount zuzugreifen. Doch spätestens nachdem ich vom vielen in-den-Spamordner-verschieben Krämpfe im  Arm habe windet sich meine Arbeitsmoral händeringend am Boden während ich den PC mit dem schlimmsten Satz meiner Entwicklung wieder ausschalte. Wisst ihr, von welchem Satz ich spreche? 

Ja, richtig:

 "Das mache ich morgen."

Lebten wir in einer von Göttern beherrschten Welt, müsste jeden, der diesen Satz sagt, denkt oder gar ausspricht augenblicklich der Schlag, oder zumindest Thors Hammer treffen. Alternativ könnte auch Zeus dieser Person mit einem Blitz mal ordentlich Feuer unterm Hintern machen. Dies halte ich  pädagogisch für sinnvoller.

Jedes mal, wenn von mir "Ich mach das später/morgen/ nächstes Mal" gesagt wird, passiert folgendes: 

....

...

... nichts.

Ich verliere diese Themen gnadenlos aus den Augen, ohne eine Chance, mich aus eigener Kraft an diese Sache zu erinnern und daher auch ohne Chance auf Besserung, wenn ihr mich fragt.

Ist dies der Grund für das lange Warten auf neue Texte, Bücher, Blogposts und andere Arten literarischer Lebenszeichen meinerseits?

Unter Anderem. Es ist durchaus ein multikausales Thema, dass wir heute behandeln, denn auch die Schreibblockade und das immer Näher rückende Abitur sind kleine Zeitfresser, die in meinem psychologischen Uhrwerk leben und dort munter schrauben, wo es ihnen gerade passt.

Ich werde dennoch in Zukunft versuchen, die kleinen Bister etwas in Trab zu halten um öfter wieder zu schreiben und euch bald wieder mit einem neuen Text erfreuen zu können.

Drückt mir die Daumen, dass es gelingt!

In der Hoffnung, mich erklärt zu haben, verbleibe ich

Jana Maria Schulz

PS: Ja, ihr habt richtig geraten, aktuell drücke ich mich vorm Lernen... 

Montag, 10. August 2015

Fazit meines Veganexperimentes

Ich habe versucht, mich in den letzten 4 Wochen vegan zu ernähren und habe mich während dieser Zeit sowohl mit der gesellschaftlichen Akzeptanz als auch mit den verschiedenen Arten und Motiven des Veganismuses befasst.

Ich habe besonders zum Beginn meines Experiments einige Probleme gehabt, da Ich die Entscheidung zur rein pflanzlichen Ernährung trotz langjähriger Faszination sehr spontan getroffen habe. Doch nachdem ich einige Produkte und Rezepte ausprobiert habe, lerne ich allmählich, mich zu orientieren. Meine Mutter ist mir dabei eine große Hilfe, denn sie ist es, die mich in dieser Sache unterstützt und die Mahlzeiten -mal alleine, bei Gelegenheit auch mit meiner Unterstützung- zubereitet.

Ich habe nicht von jedem das Verständnis und den Respekt für meine Entscheidung erhalten, den Ich mir gewüscht hätte, habe mir jedoch sagen lassen, dass derartige Reaktionen nicht ausbleiben. Effektiv bin Ich erwachsen und in der Lage, diese wichtige Entscheidung für mich selbst zu treffen. Es gibt viele Argumente, die für und viele, die gegen eine vegane Ernährung sprechen.

Doch wie habe ich mich entschieden?

Meine letzten Enträge dürften bereits deutlich gemacht haben, dass ich mich auf jeden Fall im privaten Rahmen weiter vegan ernähren werde. Jedoch gibt es Ausnahmen:

1. Restaurantbesuche bei denen Ich keine vegane Alternative zur Verfügung stehen habe und sich auch kein Gericht veganisieren lässt
2. Essenseinladungen bei Freunden/ Verwandten, da ich nicht möchte, dass für einen bestimmten Anlass vegane Ersatzprodukte gekauft werden müssen, die danach keine Verwendung mehr finden. (Ich weiß, dass vegane Ernährung durchaus auch ein Kostenfaktor ist, besonders wenn die veganen Produkte zu den "normalen" hinzukommen). Wenn ihr dennoch vegan für mich kochen wollt, bin ich natürlich sehr dankbar!

Eine weitere Einschränkung findet sich bei (sich bereits in meinem Besitz befindlichen) Kleidungsstücken und Kosmetika, da Ich nicht die finanziellen Mittel habe, diese so plötzlich zu ersetzen.

Aufgrund dessen, dass Ich die Verwendung von Parafinen in Kosmetika nicht wirklich schätze, werde ich außerdem weiterhin Lippenpflegestifte mit Bienenwachs benutzen, bis ich eine bessere Alternative beispielsweise mit Pflanzenfetten dafür gefunden habe.

Solltet ihr ein Produkt kennen, da sich als Ersatz anbietet, lasst es mich wissen!

Ich weiß, dass diese bisher von mir vollzogenen Schritte einigen nicht ausreichen werden, aber das müssen sie auch nicht! Es ist mein Leben, mein Körper und damit ganz allein meine Entscheidung!

Ich will niemanden missionieren, Ich möchte alle -unabhängig von ihrer Ernährungsweise- zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln motivieren.

Für mich ist vegan die richtige Entscheidung. Was ist für euch "richtig"?

Liebe Grüße

Jana Maria Schulz

Donnerstag, 6. August 2015

Veganer Wochenrückblick # 3

Diesen Wochenrückblick habe ich absichtlich etwas nach Hinten verschoben, um euch neben meinem Rückblick auf meine 3. Woche mit der veganen Ernährung auch gleich eine Rückmeldung zu meiner neuesten Errungenschaft geben zu können: meiner veganen Zahnbürste der Marke Hydrophil.

Diese Zahnbürste zeichnet sich durch ihre Nachhaltigkeit aus, da sie aus Bambus hergestellt ist und hat ein sehr schönes, schlichtes Design.

Ich habe sie nun schon einige Male benutzt und gebe zu, dass es zunächst ein ungewohntes, jedoch in keinem Falle unangenehmes Gefühl war, sie zu benutzen.

Die Borsten sind etwas weicher als die meiner vorherigen Zahnbürste, was jedoch meinem sehr empfindlichen Zahnfleisch zugute kommt.

Nun zu letzter Woche: Besondere Schwierigkeiten ergaben sich dadurch, dass ich öfter Auswärts gegessen habe und meine Gastgeber sich dementsprechend auf meine Ernährung einstellen mussten. Dies habe ich zwar nicht von ihnen verlangt, doch aus Respekt vor meiner Entscheidung wollten sie mir diesen Gefallen tun. 

Da wir am Freitag spontan bei meiner Oma zu Mittag aßen, war sie nicht auf unseren Besuch eingestellt und bat uns, uns etwas aus dem Supermarkt mitzubringen, da sowohl ich als auch meine Mutter und mein Brüderlein großen Hunger hatten.

Ich hatte kurz zuvor erfahren, dass die Gemüseravioli von Maggi vegan seien und hatte Appettit darauf, da ich zu Hause sehr selten "Dosenfutter" bekomme. Diese hatte der Laden jedoch nicht im Sortiment, daher entschieden wir uns letztlich für Nudeln mit Tomatensauce, da alle anderen dort angebotenen Produkte mit nicht veganen Zusätzen wie Ei- oder Milchpulver versetzt waren.

Sehr lustig war die Pizzabestellung mit meinem Liebsten bei unserem Stammitaliener, dem ich zunächst erklären musste, warum ich nun plötzlich auf meinen heiß geliebten Käse verzichte...

Den Montagabend besuchte ich mit meiner Familie auf anraten einer ebenfalls veganen Freundin meiner Mutter das Restaurant Sweet Chilli. Dort gab es neben omnivoren und vegetarischen auch vegane Gerichte, die uns allen -sogar meinem Vater- gut schmeckten.

Die Entzugserscheinungen von Milchprodukten, von denen ich im letzten Post berichtete, habe ich überwunden und allmählich lerne ich, auch unterwegs vegane Lebensmittel zu finden und habe daher keine Sorge mehr, meine vegane Ernährung in der Schulzeit nicht umsetzen zu können.

Ich hoffe, ich erlebe nächste Woche keine böse Überraschung!

Liebe Grüße

Jana Maria Schulz

Montag, 27. Juli 2015

Veganer Wochenrückblick # 2

Nachdem ich die erste Woche mit Problemen wie Schwindel zu kämpfen hatte (die jedoch auch von dem unsteten Wetter verursacht worden sein könnten) ging es mir in der zweiten Woche bereits bedeutend besser.

Meine Haut klärt sich, ich bin nach wie vor vitaler und denke darüber nach, wie ich meine vegane Ernährung in einigen Wochen am Besten in meinen Schul- und Berufsalltag integrieren kann.

Ehrlicherweise muss ich an dieser Stelle eingestehen, dass ich bereits die Vegantauglichkeit der umliegenden Fast-Food-Restaurants gecheckt habe. Zu meinem bedauern bin ich dabei jedoch nicht sehr weit gekommen- die Tapas sind mit Speck und Butter, die Pizza mit Käse, die Salattasche mit Joghurtsauce usw...

Ich bin nun zu dem Ergebnis gelangt, dass ich wahlweise Mittagessen vorkochen werde (was ohnehin niemals passieren wird) oder ich meine warme Mahlzeit auf den Abend verlegen muss- das ist wahrscheinlicher.

Da die letzte Woche mich mit den Fragen der Alltagstauglichkeit dieser Ernährung konfrontiert hat, habe ich ebenfalls überlegt, einen Teil meines Gehaltes, das aktuell in meinen Führerschein oder aufs Sparbuch fließt, in frisches Gemüse und vor allem OBST zu investieren.

Denn obwohl meine Mutter eine Bio-Kiste bestellt, welche jede Woche frische Vitamine aus der Region liefert, sind besonders das Wochenende und die ersten zwei Tage der Woche eine Art Durststrecke für mich. Obwohl wir das Volumen der Bestellung bereits vergrößert haben (und ich entsprechende Kommentare bezgl. der Kosten zu hören bekam) reicht diese Lieferung nicht aus, um meinen Bedarf von 2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse am Tag eine ganze Woche zu decken.

Eine unschöne Überraschung erlebte ich, als ich mich auf den veganen Einkaufsguide verließ und erst hinterher feststellte, dass meine Chips leider nicht vegan, sondern mit Milcheiweiß, hergestellt waren.

Um Vorfälle wie diese in Zukunft zu vermeiden, suchte ich im App-Store nach Apps, die mir den veganen Alltag etwas erleichtern würden- hierzu werde ich nach einiger Zeit noch etwas schreiben, wenn ich den Nutzen besse abwägen kann.

100%ig vegan war hingegen der Zitronenkuchen, den meine Mama für mich zur Feier des Geburtstags meines Großonkels und meines Bruders gebacken hatte. Er war frisch und fluffig, wie man es von einem echten Zitronenkuchen kennt. Die Überbleibsel des Topping genieße ich aktuell als Brotaufstrich.

Obwohl mir die vegane Ernährung dank der tatkräftigen Unterstützung meiner Familie leicht fällt, fange ich wirklich an, Käse und Kakao am Frühstückstisch zu vermissen..


Es bleibt spannend und ich werde weiter berichten!

Liebe Grüße

 Jana Maria Schulz

Montag, 20. Juli 2015

veganer Wochenrückblick # 1


Am Dienstag den 14.07.2015 habe ich mich nach ausgiebiger Recherche relativ spontan dazu entschlossen, mich nun probeweise 30 Tage vegan zu ernähren.

Da mich dieses Thema schon eine lange Zeit interessiert hat und ich mich zuvor bereits nahezu 10 Jahre vegetarisch ernährt habe, war der endgültige Schritt zur rein pflanzlichen Ernährung bloß eine logische Konsequenz.

Wie einige Leute wissen dürften, habe ich auch während meiner vegetarischen Zeit (natürlich) kein Fleisch, sehr selten Eier und ähnlich selten Milch konsumiert. Aus diesem Grund war und ist die Umstellung für mich keine große Herausforderung, anders ging es hier meiner Mutter, die ja für die Zubereitung und den Einkauf verantwortlich ist.

Aus diesem Grund bin ich ihr auch sehr dankbar, denn effektiv ist sie es, die jeden Tag 3 verschiedene Versionen (vegan, vegetarisch und omnivor) eines Gerichtes kocht.

Der erste Tag zeigte mir, wie oft ich im Laufe des Tages aus Langeweile oder Appetit aß. Doch nach dem ersten veganen Einkauf und der Zubereitung meines ersten Hefeschmelzes eröffnete mir die freundliche Leihgabe einiger Kochbücher von meiner Tante die Vielfalt der veganen Küche.

Obwohl es zunächst ungewohnt war, so viel Obst und Gemüse zu mir zu nehmen hat mein Körper sich schnell daran gewöhnt und der vegane Einkaufsguide half mir bei der Anschaffung erster veganer Süßigkeiten. Nachdem ich und meine Mama dann auch Mango Sorbet hergestellt hatten, war ich für die nächsten Tage versorgt.

Das Highlight meiner ersten veganen Woche war ein Picknick mit meinem Freund, das auch ihm bewies: Vegan bedeutet keinen Verzicht, sondern Achtsamkeit!

Dank der erhöhten Vitaminzufuhr fühle ich mich wacher und habe einige meiner zuvorigen Probleme wie z.B. den Blähbauch nach der ersten Mahlzeit, der dauerhaften Müdigkeit u.ä. hinter mir gelassen.
Ich bin gespannt was auf mich zukommt und werde weiterhin berichten!

Selbstverständlich hat die höhere Aktivität sich auch auf meine Textproduktion ausgewirkt, doch aufgrund dessen, dass mein aktueller Text eher zu dunklen Jahreszeiten passt komme ich einfach nicht in Stimmung und beschränke mich daher auf das Lektorat alter Texte, deren Fortsetzung noch ausstehen...

Ich wünsche Euch einen schönen Start in die Woche!



Jana Maria Schulz