Montag, 12. September 2016

12/12

Der 12.09.2016 begann wie jeder Tag mit einem Kaffee und leckerem Frühstück:

Das Wetter war warm und die Sonne schien:




Daraufhin begab ich mich ins Bad um mich für den Tag herzurichten...


Wie ich später feststellen musste, war ich viel zu warm angezogen:


Als ich mich gerade an den PC gesetzt hatte um etwas zu arbeiten...


... rief mich meine Mama an und bat mich, sie ins Krankenhaus zu fahren, da ihr ein Schüler einen Stein an den Kopf geworfen hatte.

Mit flauem Gefühl lief ich ihr entgegen und startete kurz darauf den Motor (davon gibt es natürlich keine Bilder).

Wenig später saß meine Mutter noch immer in der Notaufnahme, während ich meinen Bruder aus dem Kindergarten abholte...


Da er Mama nicht besuchen wollte, fuhren wir nach Hause, wo ich mir endlich (!) etwas zu essen zubereiten konnte:


Anschließend packten wir eine Krankenhaustasche für Mama und begaben uns sehr kurz ins viel zu kalte Planschbecken...




Nachdem Papa nach Hause gekommen ist, konnte ich mich mit Buch und Katze etwas entspannen...





Das war also mein etwas turbulenterer Montag, der 12.09.2016.

Ich hoffe, Ihr hattet einen angenehmeren Tag und wünsche Euch einen guten Start in die Woche!


Mittwoch, 27. Juli 2016

1 Jahr Vegan

Dieser Beitrag ist wesentlich privater als es andere Beiträge bisher gewesen sind, aber da ich auch mein 30-Tage-Veganexperiment hier geteilt habe, möchte ich gerne mit Euch teilen, wie es mir nun 12 Monate später mit dem Veganismus geht.




Ich habe mich vor einem Jahr aus verschiedenen Gründen für die vegane Ernährung entschieden, weil diese einen sehr positiven Einfluss auf mein Essverhalten, meine Gesundheit und meinen Konsum hat.

Ich hatte über einen längeren Zeitraum Probleme damit, dass mein Körper sehr unterschiedlich auf Milchprodukte reagiert hat (Fleisch, Fisch und Eier hatte ich schon Jahre zuvor aus gustatorischen Gründen aus meiner Ernährung verbannt) und ich immer wieder starke Magenschmerzen nach dem Konsum von Milchprodukten hatte. Dies war ein Grund für mich, mich für die vegane Ernährung zu entscheiden.

Doch im vergangenen Jahr hat sich aufgrund der Umstellung auf eine vegane Lebensweise nicht nur mein Körper verändert, ich ernähre mich seit dem viel gesünder und esse viel Obst und Gemüse, war  bloß ein einziges Mal wirklich krank (inkl. Fieber) sondern auch mein Konsumverhalten profitiert davon. Es gibt natürlich einige Produkte, die ich aufgrund von tierischen Inhaltsstoffen oder Tierversuchen in der Herstellung nicht verwenden kann, aber ebenso viele großartige andere Produkte,  die ich darüber entdeckt habe. Ich habe es mir angewöhnt, die Zutatenlisten auf den Verpackungen zu lesen und bin daher wählerischer bei meinen Einkäufen. Dies spart Geld, welches ich in andere, bessere Produkte oder Aktivitäten investieren kann.

Ich habe zusätzlich meine Englischkenntnisse verbessert, da viele Informationen, ganz besonders wissenschaftlicher Natur, auf Englisch verfasst sind.

Nun bin ich in dieser Lebensweise gefestigt und befasse mich nicht mehr den ganzen Tag damit, was ich esse, muss nicht mehr bei jedem Produkt drauf schauen, ob es vegan ist und bin dennoch bei einer wesentlichen Frage hängen geblieben: Ist das, was wir tun, besitzen oder anstreben, tatsächlich notwendig? Welche Auswirkungen hat mein Verhalten auf andere?

Ich habe mich über den Veganismus stark in Richtung des Minimalismuses entwickelt und hinterfrage mehr und öfter. 

Ist es wirklich notwendig,Tiere für unsere Nahrungsvielfalt zu halten und zum Teil sogar zu töten?

Ist es eine Notwendigkeit, jeden Tag Überstunden zu machen anstatt ein gutes Buch zu lesen?

Brauchen wir all` die Dinge, die wir besitzen? 

Was brauchen wir?

Ich persönlich bin zu dem Schluss gekommen, dass viele meiner eigenen Verhaltensweisen keinem wirklichen Bestreben unterlagen, sondern entweder alte Gewohnheiten, unreflektierte Verhaltensweisen oder Schatten einer vagen Idee einer möglichen Handlungsalternative waren. Vieles war nicht durchdacht, ich handele oft, ohne darüber nachzudenken und habe dann mehr Arbeit im nachhinein. 

Wie Ihr sehen könnt, hat dieses eine Jahr mir viel gebracht, gleich neben einem Führerschein und einem Schulabschluss eine neue spannende Reise, auf die ich gehen werde und auf die ich Euch möglicherweise mitnehmen werde.

Ich habe zudem darüber nachgedacht, diese Themen auch in meine Texte zu integrieren und werde vielleicht bald  in einem meiner neuen Werke damit experimentieren...

PS: Ja, ich habe meinen Bluttest machen lassen und habe sogar einen Mangel... an Vitamin D... wie in den vorherigen Jahren auch...


Ich hoffe, euch hat dieses kurze Update gefallen!

Jana Maria Schulz

Dienstag, 12. Juli 2016

12.07.2016

Der Tag begann wie immer mit einem leckeren Frühstück:



 Dies genoss ich mit Aussicht auf unseren zukünftigen Ex-Garten...


und mein Katzenopa leistete mir dabei Gesellschaft...


Ausnahmsweise hat meine Mami für mich den Abwasch gemacht:


Während ich auf der Arbeit war...


 Dort habe ich mir noch ein bisschen was für Mittwoch übrig gelassen...


und bin nach Hause gegangen um ein leckeres Rezept für diese Schätze zu suchen,


etwas zu lesen...


und das Sushi-Überraschungspaket für meine Freundin Katha zu packen:


Am Abend habe ich noch die Dinge auf meiner wöchentlichen To-Do-Liste abgehakt, die ich an dem Tag erledigt habe...


und etwas Musik zur Entspannung gehört.


Da ich wie jeden Morgen vergessen hatte, meine Vitamin D3 Supplemente zu nehmen, habe ich sie dann zum Abendessen geschluckt (Vitamin D ist fettlöslich und sollte deshalb vor einer Mahlzeit eingenommen werden)...

Jetzt geht`s aber ab ins Bett...

Gute Nacht!

Jana Maria Schulz

Mittwoch, 22. Juni 2016

Abitur- Was nun?


Der vergangene Samstag, der 18.06.2016, war ein durchaus bedeutender Schritt in meinem Leben, ich habe mein Abiturzeugnis erhalten und meine Schullaufbahn damit offiziell und final beendet.

Die vergangenen acht Jahre, die ich das Stadtgymnasium Dortmund besuchte, haben mich in meiner persönlichen und literarischen Entwicklung wesentlich geprägt und werden auch im weiteren Verlauf Einfluss auf mein Leben und potentiell auch auf meine Literatur haben.

Wie geht es nun weiter?

Nun, zunächst arbeite ich an einem Text und auch an der Überarbeitung eines anderen, kurzen, Textes, die nach Möglichkeit noch in diesem Jahr im Verlag 3.0 erscheinen sollen.

Da ich aktuell mehr Freizeit habe als in der Vergangenheit und mir meine Zeit selbst einteile, habe ich nun die Möglichkeit, intensiv an meinen Texten zu arbeiten und auch meine Tätigkeit im Bereich der Promotion wieder stärker auszubauen. Dies ist eine knifflige Angelegenheit für mich, wie ich euch in einem bald folgenden Post erläutern werde.

Darüber hinaus bin ich weiterhin als Sekretärin für meinen Vater tätig und werde mich auf einen Studienplatz bewerben.

Studieren- Aber was? Und wo?

Ich habe mich in den vergangenen drei bis vier Jahren oft und intensiv mit der Psychologie und ihren verschiedenen Fachbereichen befasst und bin nach wie vor fasziniert von der menschlichen Psyche, daher möchte ich mich auf einen Studienplatz für das Fach Psychologie bewerben.

Leider reicht mein Schnitt dafür vermutlich nicht aus, weshalb ich mich auch nach Alternativen umsehen muss.

Eine Möglichkeit wäre dabei ein Freiwilliges Soziales Jahr, am liebsten auch in einer psychologischen oder psychotherapeutischen Einrichtung, da ich so viele Eindrücke wie möglich sammeln möchte, bevor es mit dem Studium los geht und bevor ich mich auf eine bestimmte Richtung festlegen muss.

Eine weitere Option wäre ein Studium im Ausland, da nicht überall der NC für Psychologie so hoch ist wie in Deutschland und einige Universitäten Eignungstests zur Auswahl nutzen.

Dies wäre quasi meine dritte Möglichkeit: das Studium an meiner Universität, die keinen Numerus Clausus vorschreibt, sondern Eignungstest fordert. Jedoch gibt es nicht viele Universitäten, bei denen das der Fall ist und auch dann steht nicht fest, dass ich einen Studienplatz bekomme.

Ein weiterer Gedanke spukt mir im Kopf herum- der, zunächst ein anderes Studienfach zu belegen und im Studium zu wechseln. Da ich ein sehr gradliniger Mensch bin, gefällt mir dieser Gedanke nicht wirklich, zudem empfinde ich es als unsinnig, zunächst ein Fach zu studieren, in dem ich nicht arbeiten möchte und befürchte, dies könnte sich auf meine Lernmoral auswirken (das ist natürlich nie ein Problem gewesen)...

 Konkrete Pläne  habe ich also bisher noch nicht, werde jedoch mein bestes Geben um mein Ziel zu erreichen und meinen Traumberuf ausüben zu dürfen.

Zudem habe ich viele Textideen, es gibt viele Orte, die ich Besuchen möchte und ich hoffe, euch bald nicht nur mit Anekdoten aus meinem Leben hier, sondern auch mit Produkten meiner Fantasie unterhalten zu dürfen.


Jana Schulz

Sonntag, 13. März 2016

12/12 am 12.03.2016

Da am 12.03.2016 wieder das Projekt 12/12 stattfand, zeige ich euch im folgenden anhand von 12 Bilder, wie mein Samstag verlaufen ist.

Der Morgen begann, leider nach wie vor erkältet, mit einer Tasse Kaffee. Da ich aktuell versuche, meinen Zuckerkonsum zu reduzieren habe ich ziemlich lange gebraucht, um diesen zu trinken (War Kaffee schon immer so bitter?)


Während dessen habe ich gemeinsam mit meiner Mama und meinem Brüderlein gefrühstückt und mich danach auch gleich eingekleidet, um für die kommende Woche einzukaufen.


Auf den Einkauf folgend haben wir meinen lieben Stiefpapa im Krankenhaus besucht. (aufgrund dessen, dass ich es unpassend finde, in Krankenhäusern Bilder zu machen und ich mich lieber mit meinem Vater beschäftigt habe, gibt es hiervon keine Bilder).


Das Wetter war unangenehm kalt und windig...


und da ich ja bereits seit Mittwoch krank im Bett gelegen hatte, ging ich hier mit meinem Papa vegane Pizza essen:



Daraufhin sind wir zum Nachtflohmarkt in Dortmund gefahren, wo ich diese drei Spontankäufe getätigt habe:




Der englischspachige Text über Hemingway war auch nur drin, weil ich einige Tage zuvor etwas Platz in meinem Regal geschaffen hatte:


Wieder Daheim war ursprünglich geplant, meine aktuelle Lektüre zu beenden, jedoch bin ich zuvor eingeschlafen...


Während des Lesens habe ich einen veganen Kakao und etwas Tee getrunken, der meinem Hals sehr gut getan und zudem lecker nach Lakritz geschmeckt hat.











Eigentlich hatte ich vor, die Durchsicht eines vor kurzem von mir an den Verlag weitergereichten Textes, welcher vermutlich auch bald für meine Leser einsehbar ist, zu erledigen, habe es allerdings erst am Sonntag geschafft. :)


Nun bleibt wohl bloß noch ein guter Start in die nächste Woche zu wünschen, also:

Ich wünsche all` meinen Lesern einen guten Start in die nächste Woche und verabschiede mich herzlich!

Mittwoch, 24. Februar 2016

Viva la Prokrastination!

Sehr geehrter Leser,

dies ist eine kurze Rückmeldung aus dem Land der Abiturvorbereitungsbücher und ein Thema, dass vermutlich vielen bekannt sein wird und das mich persönlich dennoch jedes Mal auf neue fängt, füttert und an der Nase herum führt, bis mir (wie jetzt aktuell) schlagartig bewusst wird, dass [hier bitte beliebigen Termin einfügen] direkt vor der Tür steht und dabei ist, sich die Schuhe abzutreten.

Wann mir das bewusst wird? Abends, wenn ich im Bett liege und nachdenke. 

Denn mein Gehirn, wie das vieler anderer Menschen auch, hat es sich zu den unpassendsten Uhrzeiten zur Aufgabe machen, mir mein Verhalten der vergangenen Zeit vor Augen zu halten und mir damit zu beweisen, wie faul und selbstgerecht mein alltäglicher Umgang mit meinen Verpflichtungen tatsächlich ist.

Denn wie einigen aufgefallen sein dürfte, war in der vergangenen Zeit nicht viel von mir zu hören. Kein Hallo, kein `Tschüss, keine Bilder, keine Texte.

Dies lang jedoch nicht primär an diesem gemeinen Bastard Alltag, welcher Stunden unserer Zeit frisst wie die grauen Männer in Momo, nur dass er nicht raucht, denn er allein ist ungesund genug.
Er hortet unsere Lebenszeit und lässt diese für gewöhnlich auch nur gegen die Einbuße von Geld, Urlaubstagen und Reisezieldiskussionen frei gibt.

Doch es ist, wie es ist, und es nützt nichts, zu jammern.
Denn jedes Mal, wenn ich mir etwas vornehme, scheitere ich daran, etwas einfach Links liegen zu lassen (obwohl ich eine Meisterin dieser Disziplin bin) oder nach Beendigung einer Sache, diese als erledigt anzuerkennen. Das Ergebnis?

Ich nahm mir vor 1,5 Wochen vor, einen Bloggeintrag oder die Mail an den Verlag (die ich gleich noch erledigen werden, versprochen!)zu schreiben, setze mich an meinen Rechner, fahre ihn hoch, klicke eifrig die aufpoppenden Meldungen meines Sicherheitssystems weg, welches mir versichern will, dass es unabdingbar sei, sofort all` meine Datenbanken auf Viren zu überprüfen- schließlich habe ich den PC seit drei Monaten nicht mehr hochgefahren, da hätte ja alles mögliche passieren können!
Gelegentlich scheitere ich bereits hier, lasse den Computer updaten und fahre ihn einige Stunden später resigniert wieder runter.
Gelegentlich komme ich sogar dazu, ins Internet zu gehen und auf meinen Mailaccount zuzugreifen. Doch spätestens nachdem ich vom vielen in-den-Spamordner-verschieben Krämpfe im  Arm habe windet sich meine Arbeitsmoral händeringend am Boden während ich den PC mit dem schlimmsten Satz meiner Entwicklung wieder ausschalte. Wisst ihr, von welchem Satz ich spreche? 

Ja, richtig:

 "Das mache ich morgen."

Lebten wir in einer von Göttern beherrschten Welt, müsste jeden, der diesen Satz sagt, denkt oder gar ausspricht augenblicklich der Schlag, oder zumindest Thors Hammer treffen. Alternativ könnte auch Zeus dieser Person mit einem Blitz mal ordentlich Feuer unterm Hintern machen. Dies halte ich  pädagogisch für sinnvoller.

Jedes mal, wenn von mir "Ich mach das später/morgen/ nächstes Mal" gesagt wird, passiert folgendes: 

....

...

... nichts.

Ich verliere diese Themen gnadenlos aus den Augen, ohne eine Chance, mich aus eigener Kraft an diese Sache zu erinnern und daher auch ohne Chance auf Besserung, wenn ihr mich fragt.

Ist dies der Grund für das lange Warten auf neue Texte, Bücher, Blogposts und andere Arten literarischer Lebenszeichen meinerseits?

Unter Anderem. Es ist durchaus ein multikausales Thema, dass wir heute behandeln, denn auch die Schreibblockade und das immer Näher rückende Abitur sind kleine Zeitfresser, die in meinem psychologischen Uhrwerk leben und dort munter schrauben, wo es ihnen gerade passt.

Ich werde dennoch in Zukunft versuchen, die kleinen Bister etwas in Trab zu halten um öfter wieder zu schreiben und euch bald wieder mit einem neuen Text erfreuen zu können.

Drückt mir die Daumen, dass es gelingt!

In der Hoffnung, mich erklärt zu haben, verbleibe ich

Jana Maria Schulz

PS: Ja, ihr habt richtig geraten, aktuell drücke ich mich vorm Lernen... 

Montag, 10. August 2015

Fazit meines Veganexperimentes

Ich habe versucht, mich in den letzten 4 Wochen vegan zu ernähren und habe mich während dieser Zeit sowohl mit der gesellschaftlichen Akzeptanz als auch mit den verschiedenen Arten und Motiven des Veganismuses befasst.

Ich habe besonders zum Beginn meines Experiments einige Probleme gehabt, da Ich die Entscheidung zur rein pflanzlichen Ernährung trotz langjähriger Faszination sehr spontan getroffen habe. Doch nachdem ich einige Produkte und Rezepte ausprobiert habe, lerne ich allmählich, mich zu orientieren. Meine Mutter ist mir dabei eine große Hilfe, denn sie ist es, die mich in dieser Sache unterstützt und die Mahlzeiten -mal alleine, bei Gelegenheit auch mit meiner Unterstützung- zubereitet.

Ich habe nicht von jedem das Verständnis und den Respekt für meine Entscheidung erhalten, den Ich mir gewüscht hätte, habe mir jedoch sagen lassen, dass derartige Reaktionen nicht ausbleiben. Effektiv bin Ich erwachsen und in der Lage, diese wichtige Entscheidung für mich selbst zu treffen. Es gibt viele Argumente, die für und viele, die gegen eine vegane Ernährung sprechen.

Doch wie habe ich mich entschieden?

Meine letzten Enträge dürften bereits deutlich gemacht haben, dass ich mich auf jeden Fall im privaten Rahmen weiter vegan ernähren werde. Jedoch gibt es Ausnahmen:

1. Restaurantbesuche bei denen Ich keine vegane Alternative zur Verfügung stehen habe und sich auch kein Gericht veganisieren lässt
2. Essenseinladungen bei Freunden/ Verwandten, da ich nicht möchte, dass für einen bestimmten Anlass vegane Ersatzprodukte gekauft werden müssen, die danach keine Verwendung mehr finden. (Ich weiß, dass vegane Ernährung durchaus auch ein Kostenfaktor ist, besonders wenn die veganen Produkte zu den "normalen" hinzukommen). Wenn ihr dennoch vegan für mich kochen wollt, bin ich natürlich sehr dankbar!

Eine weitere Einschränkung findet sich bei (sich bereits in meinem Besitz befindlichen) Kleidungsstücken und Kosmetika, da Ich nicht die finanziellen Mittel habe, diese so plötzlich zu ersetzen.

Aufgrund dessen, dass Ich die Verwendung von Parafinen in Kosmetika nicht wirklich schätze, werde ich außerdem weiterhin Lippenpflegestifte mit Bienenwachs benutzen, bis ich eine bessere Alternative beispielsweise mit Pflanzenfetten dafür gefunden habe.

Solltet ihr ein Produkt kennen, da sich als Ersatz anbietet, lasst es mich wissen!

Ich weiß, dass diese bisher von mir vollzogenen Schritte einigen nicht ausreichen werden, aber das müssen sie auch nicht! Es ist mein Leben, mein Körper und damit ganz allein meine Entscheidung!

Ich will niemanden missionieren, Ich möchte alle -unabhängig von ihrer Ernährungsweise- zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln motivieren.

Für mich ist vegan die richtige Entscheidung. Was ist für euch "richtig"?

Liebe Grüße

Jana Maria Schulz